Chippen

Chippen von Rocky und Mira: Wieso es wichtig ist und wie es funktioniert

Das Chippen von Haustieren ist eine einfache, aber äusserst effektive Methode, um sicherzustellen, dass Tiere im Falle eines Verlusts oder Unfalls schnell zu ihrem Besitzer zurückgeführt werden können. Seit 2006 ist das Chippen für alle Hunde in der Schweiz obligatorisch. Für Katzen ist es zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber besonders für Freigänger und auch für Hauskatzen, die eventuell entkommen könnten, wird es dringend empfohlen. Deshalb sollten sowohl Rocky als auch Mira gechipt werden, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Warum wird ein Chip eingesetzt?

Das Chippen eines Tieres ermöglicht die eindeutige Identifizierung durch einen kleinen Mikrochip, der unter die Haut am Nacken des Tieres implantiert wird. Der Hauptgrund dafür ist:

Wenn das Tier verloren geht: Eine gechipte Katze oder ein gechippter Hund kann, wenn sie gefunden werden, schnell identifiziert werden. Tierärzte, Tierheime oder die Polizei können den Chip mit einem Scanner auslesen und die Registrierungsnummer abrufen. Über eine Datenbank wird dann der registrierte Besitzer informiert, sodass das Tier sicher nach Hause gebracht werden kann.

Sollte ein Tier in einen Unfall verwickelt und getötet werden, kann der Mikrochip dennoch gescannt werden, um den Besitzer schnell zu informieren. In solchen tragischen Fällen hilft der Chip, den Besitzer über den Vorfall zu benachrichtigen, sodass er Bescheid weiss. Auch wenn das Tier nicht mehr gerettet werden kann, sorgt der Mikrochip dafür, dass die Besitzer über den Verbleib ihres Tieres informiert werden und nicht im Ungewissen bleiben.

Wie wird das Chippen durchgeführt?

Das Chippen ist ein einfacher und schneller Vorgang:

Eingriff: Der Tierarzt setzt den Mikrochip mithilfe einer speziellen Spritze unter die Haut des Tieres, in der Regel an der linken Seite des Nackens. Der Chip ist etwa so groß wie ein Reiskorn und der Vorgang ähnelt einer Impfung, ist also wenig belastend für das Tier.

Schmerzempfinden: Das Einsetzen des Chips verursacht nur einen kurzen Piks, ähnlich einer normalen Injektion. Eine Narkose ist in der Regel nicht erforderlich.

Registrierung: Nach dem Einsetzen wird der Mikrochip mit einer einzigartigen Nummer registriert. Diese Nummer wird in der nationalen Datenbank AMICUS zusammen mit den Kontaktdaten des Besitzers gespeichert. So kann im Falle eines Verlusts oder Unfalls schnell auf die Informationen zugegriffen werden und die Besitzer können umgehend benachrichtigt werden. In der Schweiz ist die Registrierung in dieser Datenbank für Hunde Pflicht. Auch für Katzen, insbesondere für Freigänger, ist dies dringend zu empfehlen.

Vorteile des Chippens

Lebenslange Identifizierung: Der Mikrochip bleibt für das gesamte Leben des Tieres unter der Haut und muss nicht ersetzt werden.

Kein Verlust: Im Gegensatz zu Halsbändern oder Marken kann ein Mikrochip nicht verloren gehen oder entfernt werden.

Verpflichtend für Hunde: In der Schweiz besteht eine Chip-Pflicht für Hunde, so dass alle Hundehalter verpflichtet sind, ihren Hund chippen und registrieren zu lassen. Auch für Katzen ist das Chippen, insbesondere für Freigänger, dringend zu empfehlen.

Fazit

Das Chippen bietet eine sichere und zuverlässige Möglichkeit, Haustiere wie Rocky und Mira im Falle eines Verlusts oder Unfalls zu identifizieren und zurückzuführen. Es ist ein schneller und einfacher Vorgang, der dazu beiträgt, dass Tiere sicher nach Hause finden und in Notsituationen schneller Hilfe erhalten.

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